Grausame Bilder Ein Experiment zur emotionalen Wirkung expliziter Gewaltdarstellungen am Beispiel einer Kriegsfotografie von Christoph Bangert

Von Konrad Steuer und Michael Götting | In der heutigen Zeit wird man fast täglich mit medialen Gewaltdarstellungen unterschiedlicher Art konfrontiert. Medieninhalte zum Thema Kriegsfotografie werden meistens aus normkonformen oder moralischen Gründen zensiert. Viele Fotografen und Künstler sind jedoch der Meinung, dass die Auseinandersetzung mit expliziter Gewaltdarstellung für das Nachvollziehen von Leid und Ungerechtigkeit in Kriegsgebieten unabdingbar ist und nicht ignoriert werden sollte. Diese Studie untersucht die emotionale Wirkung auf verschiedene Personengruppen durch die explizite Gewaltdarstellung in Kriegsfotografien.