Von Christiane Wagner
Abstract
This study analyzes the influence of media – especially in urban spaces – on society and culture, with a particular focus on the presentation of sustainability topics in audiovisual formats. It examines narrative techniques in audiovisual media that aim to foster audiences’ empathy and understanding of the interdependence between living spaces and the natural environment. The aim is to analyze the interactions between contemporary physical and virtual urban spaces, considering research gaps about imagination and non-real images as effects of cross-media effects on living spaces, their languages, and representations. Methodologically, the study is based on a qualitative analysis examining the relationship between digital technology, audiovisual media narratives, and contemporary communication’s ethical and aesthetic meanings. The study also analyzes the perception-based knowledge used to verify facts in audiovisual designs and the effects of digital updates and artificial intelligence on media aesthetics. Ultimately, the research aims to provide insights into the cross-media influence on the relevance of sustainability in the design and dissemination of images, including the effects on perception, knowledge, and the differentiation of facts. The hypothesis is that cross-media effects can legitimize sustainable development in society by influencing the public’s ability to act.
1. Einleitung
In diesem Beitrag wird die audiovisuelle Narration der Nachhaltigkeit – Klimawandel und andere komplexe Umweltkrisen – unter Berücksichtigung analoger und digitaler Kommunikation, Bildarchivierung und Erinnerung im Rahmen eines Storytelling-Prozesses und crossmedialer Effekte technisch, ästhetisch und ethisch analysiert. Diese Analyse bezieht sich auf den Einfluss, den Medien, insbesondere in städtischen Räumen, auf die Gesellschaft und Kultur haben. Es wird vorausgesetzt, dass audiovisuelle Medien zum Thema Nachhaltigkeit Erzähltechniken einsetzen, die die Empathie des Publikums fördern und ihm ermöglichen, die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Lebensräumen und der natürlichen Umwelt zu verstehen. Im Gegensatz dazu werden Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen und eine nostalgische Rückkehr zur Natur durch die Wirkung verschiedener Kunst- und Medienbilder künstlich und folglich kontextlos und ohne konkrete Fakten dargestellt, wodurch eine zeitgenössische Mythenmaschine entsteht.
Die Wirkung eines Bildes in Bezug auf Nachhaltigkeit wird nicht nur durch seine narrative Gestaltung, sondern auch durch Zeitfaktoren bestimmt. Die potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen der Medien auf ein vielfältiges Publikum können daher nicht übersehen werden, unabhängig von aktuellem Wissen über den Klimawandel und das Potenzial einer globalen Katastrophe. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die zentrale Rolle der Bilder der Nachhaltigkeit in ihrer ästhetischen Wirkung in hybriden urbanen Räumen im Kontext der Medien-Narrative über das Anthropozän zu berücksichtigen, ebenso wie die Frage, wie Bilder der Nachhaltigkeit durch ethische und ästhetische Umgestaltung – Nachahmungsprozesse – die Authentizität menschlicher Bedürfnisse vermitteln können.
Das Hauptziel besteht darin zu zeigen, dass Bilder der Nachhaltigkeit die öffentliche Sphäre durch mediale Erzählungen und hybride Räume – physische und virtuelle Räume, in die Elemente verschiedener Umgebungen oder Funktionen integriert sind – erobert haben und dass KünstlerInnen, DesignerInnen und Architekturschaffende Teil dieser medialen Bildgestaltung geworden sind, um sich mit den potenziellen ethischen Aspekten zu befassen. Auch den audiovisuellen Medien liegt der Fokus im Hinblick auf die Gestaltung öffentlicher Interessen (Public Interest Design) durch die Koexistenz von Digitalisierung und gemeinsam genutzten urbanen Räumen sowie auf ökologischen Herausforderungen angesichts der Ziele für nachhaltige Entwicklung.
Einerseits haben die Errungenschaften der kulturellen Entwicklung innerhalb territorialer Grenzen stattgefunden – die Aneignung des physischen Stadtraums. Andererseits sind raumzeitliche Bewegtbildentwürfe, die angesichts des wahrgenommenen virtuellen Stadtraums entstehen, enträumlicht. Bilder werden auch durch lokale Reaktionen beeinflusst, die auf den von den Medien verbreiteten Argumenten und anderen relevanten Themen beruhen und die öffentliche globale Meinung stärken können. Die Interaktion zwischen physischen und virtuellen urbanen Räumen geht über Sprache und Darstellung hinaus und formt Lebensräume.
Methodisch sind zwei Aspekte für eine qualitative Analyse wesentlich, die den Kontext und den kulturellen Transformationsprozess betreffen: Erstens die Beziehung zwischen dem Stand der digitalen Technologie und audiovisuellen Medien-Narrativen, welche die ethische und ästhetische Bedeutung der zeitgenössischen Kommunikation – Rhetorik und Poesie – aufzeigt. Zweitens das wahrnehmungsbasierte Wissen zur Verifizierung der Fakten bei der Betrachtung der audiovisuellen Gestaltungen und Effekte, um aufzuzeigen, wie sich die Medienstruktur unter digitalen Updates in der Bildgestaltung, einschließlich der Funktion der künstlichen Intelligenz, verändert und wie diese Veränderungen die Medienästhetik beeinflussen. Beide Aspekte bilden die Grundlage für die Analyse der Interdependenz von Kunst, Architektur und Design im Kommunikationsmodell der Bilder der Nachhaltigkeit im Sender-Empfänger-Verfahren – Codieren und Decodieren – im urbanen Medienkontext.
In diesem Sinne werden die Kommunikationsmittel und die analogen und digitalen technologischen Ressourcen für die Vermittlung in ihren Formen der Codierung analysiert und die soziokulturellen Auswirkungen und ästhetischen Erfahrungen unter medialen Erzählungen der urbanen Umwelt decodiert. Infolgedessen werden Bilder der Nachhaltigkeit im Hinblick auf den urbanen und crossmedialen Effekt dekonstruiert und rekonstruiert, um die relevanten Daten qualitativ zu interpretieren und alle relevanten Relationen angesichts der Authentizität menschlicher Bedürfnisse zu identifizieren. Ausgehend von dieser Interpretation werden hybride urbane Räume in ihren narrativen Modalitäten, die öffentliche Meinung und die Integrität der demokratischen Prozesse unter Bildern der Nachhaltigkeit analysiert.
Angesichts crossmedialer Möglichkeiten der Vernetzung und Interaktion zwischen virtuellen und physischen Umgebungen (analog und digital) wird hier die Dimension der Ressourcen und der Auswirkungen auf die Wahrnehmung und das Verständnis für den Kommunikationsprozess anhand des relevanten Themas Nachhaltigkeit dargestellt, wobei die Forscherin selbst einen Teil der empirischen Forschung bei der Beobachtung des Phänomens berücksichtigt und die Zusammenhänge der Bilder der Nachhaltigkeit untersucht.
Die signifikanten Ergebnisse der Analyse zielen auf die Beantwortung der folgenden Forschungsfrage: Wie beeinflussen die crossmedialen Medien die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit in der Gestaltung und Verbreitung von Bildern in Bezug auf die Wahrnehmung und die Erkenntnisse sowie Unterscheidungen von Fakten? Die Hypothese lautet, dass die crossmediale Wirkung auf die öffentliche Handlungsfähigkeit die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft legitimieren kann. Die Effekte können im Zusammenhang mit der ethischen und ästhetischen Erfahrung von Verwirklichungen in der Kultur für die öffentlichen Entscheidungsprozesse stehen.
Die Analyse gliedert sich in drei Hauptteile: Erstens wird die Dynamik der crossmedialen Kommunikation zwischen physischen und virtuellen Räumen analysiert, um aufzuzeigen, welche Auswirkungen die Struktur der Medien angesichts digitaler Aktualisierungen und der Rolle der künstlichen Intelligenz erfährt. Zweitens wird die zentrale Bedeutung von Bildern der Nachhaltigkeit in ihrer ethischen und ästhetischen Wirkung für die Idealvorstellungen des Lebensraums sowie ihre Utopien und Dystopien im postfaktischen Zeitalter im Rahmen crossmedialer Narrationen betrachtet. Drittens findet die Analyse des ästhetischen und ethischen Kontextes im Hinblick auf die Beziehung zwischen der Wahrnehmung des Schönen und der Nachhaltigkeit als Glücksversprechen statt.
Dafür werden drei Arten von Bildern vorgestellt: die malerische Umgebung, urbane Zentren und technologische Entwicklungen. Die Bilder stammen aus den sozialen Medien, Websites und aus der Print- und Online-Presse, mit einer abschließenden Analyse des durch künstliche Intelligenz generierten Bildes.
2. Die Dynamik der crossmedialen Kommunikation
2.1 Physische und virtuelle Räumen
In letzter Zeit haben wir in den Medien sehr viel über nachhaltige Entwicklung gehört und gesehen. In diesem Kontext werden die nachhaltigen Wahrnehmungen in Medienbildern und die Grenzen der Realität unter den Bedingungen der politischen Korrektheit und der Ziele für nachhaltige Entwicklung analysiert. Bilder, die in den globalen visuellen Medien wirken, scheinen wesentliche gesellschaftspolitische Werte zu präsentieren. In diesem Sinne wird anscheinend nicht unbedingt in Betracht gezogen, dass die gesellschaftspolitische Bedeutung von Bildern oder Aktionen politisch ausgeübt wird. Vielmehr seien beide stattdessen in der Politik enthalten. Damit wird gezeigt, dass das Ideal der Demokratie und die ästhetischen Aspekte der Medienbilder keine autonomen Diskurse bilden, wenn politische Aktivität als gesellschaftliches Bewusstsein als Teil dieser Realität gesehen wird. Denn zu den sensiblen Aspekten dieser Bilder gehört der Inhalt und damit das politische Thema.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Studien über die Wirkung der Medien auf den Rezipienten erstellt, von der Presse als Untersuchungsgegenstand über andere Medien wie Radio und Fernsehen bis hin zum Aufkommen des digitalen Kommunikations-Paradigmas. Dabei sind analoge Medien wie die Presse, das Fernsehen und das Radio in ihrer heutigen digitalisierten Form, die in das Internet integriert ist, die Online-Medien-Form, wie Online-Zeitungen, Podcasts and YouTube. Die Frage ist jedoch nicht mehr, ob die Medien eine Wirkung haben, sondern die aktuellen Studien konzentrieren sich auf die Frage, welche Wirkungen erzeugt werden, in welchem Maße und unter welchen Konditionen sie auftreten. Insbesondere in Bezug auf das Werk von Michael Gestmann Crossmediale Wirkung: Eine empirische medienpsychologische Untersuchung im Jahr 2009 wurden folgende Merkmale, die die crossmedialen Effekte beeinflussen können, nach Gestmann ausgewählt: Involvement, Mediennutzungsmotive, Testnutzungsmotive und Situationsvariablen.
Was hier unter der Dynamik der crossmedialen Kommunikation wichtig ist, ist der Inhalt in der zeitlichen und räumlichen Darstellung des Faktenmaterials. Dabei handelt es sich um ein bestimmtes Medium oder um verschiedene Medien in ihren crossmedialen Wirkungsformen, den transportierten Inhalt in seiner signifikanten Wirkung als Narrativ für die Wahrnehmung der Wirklichkeit als Wahrheit. In diesem Sinne sind die Resolution von Niklas Luhmann in Kapitel 3, „Codierung“ aus seinem Buch Die Realität der Massenmedien über die poetische Möglichkeit der Selbstreproduktion des Mediensystems, ohne die Interaktionen und Vermittlungen eines aktuellen Publikums zu verstehen: „So kann im Bereich der Massenmedien ein autopoietisches, sich selbst reproduzierendes System entstehen, das auf Vermittlung durch Interaktionen unter Anwesenden nicht mehr angewiesen ist“ (Luhmann 2017: 28).
Eine wesentliche Prämisse dabei ist, dass in visuellen Medien im Kontext der Nachhaltigkeit Erzähltechniken eingesetzt werden, um das Publikum zu sensibilisieren und es ihm zu ermöglichen, das wechselseitige Verhältnis zwischen dem Lebensraum Stadt und der natürlichen Umwelt zu erfassen. Dazu werden Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen und eine nostalgische Rückbesinnung auf die Natur durch die Darstellung in verschiedenen Kunst- und Medienbildern oft kontextlos und ohne konkrete Fakten präsentiert, was zur Entstehung einer zeitgenössischen Mythenmaschine führt. In diesem Szenario werden traditionelle Medien digitalisiert, und folglich entstehen bei allen Aktivitäten in der digitalen Umgebung Daten. Laut Katharina Schüller „lassen sich diese Daten heutzutage auf neuartige Weise auswerten. Sie entstehen in Echtzeit und können strukturiert, unstrukturiert oder semistrukturiert sein“ (Abb. 1).
Abb.1:
Bewertung von Verfahren der Wissens- und Entscheidungsfindung
Quelle: Schüller/Förster in IzR (Informationen zur Raumentwicklung), Heft 1, 2017 (Smart City Charta 2107: 49)

Das Verständnis von Massenmedien hat sich jedoch aufgrund des Mediensystems mit dem Aufkommen des Internets verändert. Die vorherrschende Formulierung der Massenmedien (oder Massenkommunikation) zwischen Sender und Empfänger ist viel komplexer geworden, da verschiedene Medien koexistieren und sich durch die diversen Kommunikationsformen und Technologien in Wechselwirkung mit der neuen Bedingung, dass der soziale Akteur sowohl Empfänger als auch Sender ist, kreuzen. Trotzdem ist es so, dass wir noch den Use and Gratification Approach der frühen 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts als Orientierung benutzen können, um die Erwartung einer Nachhaltigkeit als Gratifikation zu verstehen (Abb. 2).

Abb. 2:
Neu gestaltet von der Autorin. Eine detaillierte Darstellung zum Stand der Nutzen- und Gratifikationsforschung
Quelle: Gestmann 2009: 42; Rosegreen 1974: 271

Die Realität dieser Massenmedien ist das Internet, das viele Kommunikationsformen integriert. Bei der Betrachtung der crossmedialen Wirkungen bleibt diese Prämisse daher gültig. Zentrales Zeichen von Crossmedia ist die Übertragung von Rezipienten von einem Medium auf ein anderes (Gestmann 2009: 25). Zum Beispiel gib es soziale Netzwerke mit einer Anbindung an die Website oder eine andere digitale Plattform oder Printmedien. Aber der Trend geht dahin, dass die digitale Welt überwiegt. Darüber hinaus ist der aktuelle Kontext der künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens aber auch, Nutzerprofile besser zu verstehen und Segmente mit ähnlichen Interessen und Gewohnheiten zu identifizieren. Algorithmen des maschinellen Lernens sind ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses der künstlichen Intelligenz (KI), da sie als Bausteine der KI fungieren und die Fähigkeit bieten, aus Daten zu lernen und Muster zu erkennen.
Durch die Nutzung von Echtzeitdaten und künstlicher Intelligenz sind digitale Zwillinge in der Lage, ein virtuelles urbanes Modell zu entwickeln. Dabei handelt es sich um ein bestimmtes Medium oder verschiedene Medien in ihren crossmedialen Wirkungsformen, dem transportierten Inhalt in seiner signifikanten Wirkung als Narrativ für die Wahrnehmung der Umgebungen (Abb. 3 und 4). Wie Rene Hellmuth erklärt: „Die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Verschmelzung von digitaler und realer Welt ergeben, bieten ein enormes Potenzial für die Verbesserung und Beschleunigung von Prozessen und Verfahren der Stadtentwicklung“ (Hellmuth 2023: 7).
Abb. 3:
Das Projektteam von Connected Urban Twins (CUT) hat das in Hamburg entwickelte digitale Partizipationssystem DIPAS in die Partnerstädte (hier: München) transferiert.
Quelle: Landeshauptstadt München, In: Digitale Zwillinge Potenziale in der Stadtentwicklung, 2023, S. 17 und der Instagram-Feed der UNESCO Deutschland, UNDP Climate, und Stadt Dortmund Simulation.

Abb. 4:
Komponenten des digitalen Zwillings der Stadt
Quelle: Digitale Zwillinge Potenziale in der Stadtentwicklung, 2023, S. 7.

So verfügen wir über das Internet als crossmediales Medium mit unbegrenzten und interaktiven Verbindungen mit direkter Mitwirkung, das heißt direktem Feedback des Publikums. Die Rezipienten erhalten auf diese Weise Medieninhalte aus einer Referenz und folglich eine Vielzahl von Links, die zu anderen Inhaltsquellen und Medien weiterleiten. Somit führt dieser Prozess der Weiterleitung dazu, dass die Rezipienten, wie Schweiger meint, das Medienangebot durch die Weiterleitung umso eher annehmen und nutzen, je wahrscheinlicher die Medienumgebung für die Zielgruppe ist, um crossmediale Effekte zu erzielen (vgl. Schweiger 2002: 132). Heute ist allgemein bekannt, und Studien haben es längst bestätigt, dass Bilder die Aufmerksamkeit der Empfänger auf sich ziehen und sehr geschätzt werden. Vor allem haben sie eine Wirkung auf die Person, die sie wahrnimmt, indem sie das anfängliche Interesse an der möglichen textlichen Ergänzung zerstreuen. In diesem Sinne werden die Kommunikationsmittel und die analogen und digitalen technologischen Ressourcen für die Vermittlung in ihren Formen der Codierung und die soziokulturellen Auswirkungen und ästhetischen Erfahrungen unter medialen Erzählungen der urbanen Umwelt decodiert. Der Kontext der europäischen Kultur, der Einfluss des Erbes der Moderne und die Konfrontation mit einer neuen Weltanschauung im Sinne einer Zeitgenossenschaft stellen eurozentrische Narrative als universelles Zivilisationsmodell infrage.
Daher werden die crossmedialen Effekte und urbanen Zeitdimensionen von Bildern der Nachhaltigkeit unter Codierung und Decodierung von einem ästhetischen Ideal der Natur zur postfaktischen Konzeption des Anthropozäns analysiert, aufgrund des Ergebnisses vom „Einfluss des Faktors Zeit auf die crossmedialen Wirkungen“ nach Gestmann (2009), wonach die medienübergreifenden Effekte abnehmen, je größer der zeitliche Abstand zum Erscheinungsdatum einer Publikation ist. Darüber hinaus bestätigen Gestmanns empirische Untersuchungen über den crossmedialen Effekt der Verwendung von Bildern in gewisser Weise die Theorien, dass Bilder die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich ziehen (vgl. Gestmann 2009). Somit konnte der „Einfluss des Involvements der Rezipienten bzw. der persönlichen Relevanz des Themas auf die crossmedialen Wirkungen“ nicht bestätigt werden, basierend auf der empirischen Studie von Gestmann, die nachgewiesen hat, dass Rezipienten Online-Referenzen nutzen und erfolgreich auf ein Zielmedium gelenkt werden können, insbesondere durch Pressemitteilungen (vgl. Gestmann 2009). Die Ergebnisse, die auf die von dieser durchgeführten aktuellen Forschung „Bilder der Nachhaltigkeit: Crossmediale Effekte und urbane Zeitdimensionen“ übertragen werden können, sind nicht nur für die Medien von Bedeutung, sondern auch für die Eigenschaften der Rezipienten, die unterschiedliche medienübergreifende Effekte aufweisen können, für demografische Variablen wie Alter, Geschlecht und Bildung sowie für den Grad der Kontrollmotivation und die eigene Wirksamkeitserwartung der Rezipienten.
Crossmedia-Strategien konzentrieren sich auf die Mediengestaltung, wobei der Schwerpunkt auf der Nutzung der Medien durch die Rezipienten liegt. Somit führt diese Mediengestaltung der Weiterleitung, wie Wolfgang Schweiger erwartet, dazu: „Je mehr ein Verweis für Rezipienten eine Orientierungsfunktion erfüllt, desto eher werden sie ihn akzeptieren und das im Verweis genannte Medienangebot auch nutzen“ (Schweiger 2022: 132). Über diese Ergebnisse hinaus erscheint, um das Potenzial der Crossmedia zu erkunden, eine experimentelle Untersuchung als notwendig, in der das Interaktionsverhalten zwischen physischer und virtueller Realität in ihren ästhetischen und ethischen Einflüssen auf das städtische Umfeld überprüft wird, mit dem Ziel, eine bessere Lebensqualität und eine nachhaltige Welt zu erreichen. Die zentrale Bedeutung von Nachhaltigkeitsbildern in ihrer ethischen und ästhetischen Wirkung auf die Idealisierung des Lebensraums sowie ihre Utopien und Dystopien im postfaktischen Zeitalter werden daher in der folgenden Analyse im Kontext crossmedialer Narrative betrachtet.
3. Idealvorstellungen des Lebensraums
3.1 Utopien und Dystopien im postfaktischen Zeitalter
Unter Berücksichtigung des Szenarios von Konfigurationen in Design und Architektur sowie künstlerischen Performances geht diese Untersuchung von einer ästhetischen Dekonstruktion aus, die den Romantizismus aufgreift, vor allem in Bezug auf den Gegenstand Natur, seine Betrachtung zwischen dem Schönen und dem Erhabenen, was die repräsentativen Ideale dieser Natur in ihrer malerischen Darstellung mit der crossmedialen Ästhetik der Idealisierung des Lebensraums und ihrer Utopien und Dystopien im postfaktischen Zeitalter verbindet. Eine der größten Herausforderungen der Crossmedia ist zu bestimmen, wie ihre Auswirkungen die Ziele für nachhaltige Entwicklung ethisch und ästhetisch gestalten können. Es geht um mimetische crossmediale Effekte in Bezug auf Zeit und Raum als Wahrnehmung für die Medienrezeption, eine kontextgebundene soziale Handlung mit Relevanz der Nachhaltigkeit für die Identitätsbildung (vgl. Charlton/Neumann 1990). Für Charlton und Neumann ist die Medienrezeption eine kontextgebundene soziale Handlung mit Relevanz für die Identitätsbildung. Dennoch ist es sinnvoll, einerseits darauf hinzuweisen, dass das Ideal der planerischen Integration von Stadt und Natur die größte Herausforderung europäischer Städte wie der deutschen Städte ist, die daran arbeiten müssen, diese Städte zusammen mit dem Übergang zu erneuerbaren Energien und der Digitalisierung zu erhalten. Anderseits stellen im Globalen Süden die Unterschiede zwischen Arm und Reich die große Herausforderung für eine nachhaltige oder intelligente Stadt dar (Wagner 2022).
Die Betrachtung von Wahrnehmung, Intuition und Vorstellung bildet für die ästhetische Reflexion eine erste Erkenntnismöglichkeit im Rahmen der empirischen Prinzipien von Philosophie und Wissenschaft. Ebenso ist Kreativität mithilfe der Technik für die technologische Entwicklung und die Zukunft der Menschheit in ihren Errungenschaften und ihrer Kommunikation absolut notwendig. Diese Idee der Schöpfung ist für den Kunstbereich und ihren Entwicklungsprozess von wesentlicher Bedeutung, als Mitrealität laut Bense (1965) verstanden. In dieser Hinsicht ist der technische Begriff nach mehreren Definitionen der wichtigste Verbündete des Wissens und der Wissenschaft in verschiedenen Bereichen der menschlichen Tätigkeit – wie der Realität durch das Kunstwerk – im Laufe der Geschichte und der Hauptgegenstand der Analyse von Veränderungen in der sozialen oder ästhetischen Realität.
Angesichts dieser Prämisse präsentiert diese Analyse unabhängig von der Entwicklung digitaler Technologien und Zeitdimensionen eine Abfolge der Gestaltung von Naturlandschaften im Sinne einer künstlich konstruierten Umgebung durch die Rekonstruktion ästhetischer Erfahrungen, Wahrnehmungen und Weltanschauungen. Das kulturelle und urbane Umfeld berücksichtigt die Entwicklung von Technologien und ihren jeweiligen Einfluss auf die Transformation und führt zu einer nachhaltigen Umwelt mit einer crossmedialen Wirkung. Der Schwerpunkt liegt auf dem aktuellen Kontext des öffentlichen Raums im Rahmen des Konzepts der triple bottom line, von John Elkington im Jahr 1997 erörtert, das soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte sowie die Bedürfnisse künftiger Generationen und die Generationengerechtigkeit im Hinblick auf Nachhaltigkeit und langfristige Entwicklung umfasst. Die Herausforderungen der Nachhaltigkeit gehen über die Grundlagen des Mediendesigns und der crossmedialen Strategie in Planung und Technik hinaus. Es geht um die Neuformulierung des gesamten Systems, das auf wirtschaftliche Entwicklung, Umweltqualität und soziale Gerechtigkeit ausgerichtet ist. Es geht um die Verantwortung, die die gesamte Sozialstruktur betrifft. Es sind viele Transformationen erforderlich, die jeden kleinen Teil dieses komplexen Bereichs von Produktionen und Reproduktionen betreffen. Der Aufbau von Wissen, die Identifizierung von Problemen und die Suche nach Lösungen sind für die neue Gestaltungspraxis, insbesondere für die Mediengestaltung, von zentraler Bedeutung. Forschungsbasierte Innovationen haben sich bei der Umwandlung von Produktions- und Reproduktionskapazitäten als erfolgreich erwiesen und gewinnen immer mehr an Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung, denn dies ist die globale Realität.
Laut Michael Gestmann (2009: 27) umfasst die Medienrezeption neben strukturellen Komponenten wie Medienart und Nutzungsfrequenz auch kognitive und emotionale Prozesse während des unmittelbaren Rezeptionsprozesses und – im Sinne der Wirkung – nach der Rezeption. Nicht nur der Rezipient, sondern auch das Medium und seine Botschaften spielen im Rezeptionsprozess eine wichtige Rolle. Daher konzentrieren sich viele Bilder, Naturlandschaften und architektonische Umgebungen auf die Wertschätzung natürlicher Räume als Spiegelbild der städtischen Entwicklung im romantischen Sinne, gegen die für Großstädte charakteristische Künstlichkeit, die eine Rückkehr zur Natur anstrebt. Diese Künstlichkeit bleibt jedoch bestehen, da die Räume und Bilder im Sinne des romantischen Pittoresken, d. h. einer ästhetisierten Natur, gestaltet werden. Die pittoreske, künstlerische Konzeption und Stilrichtung des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts liegen gerade in der ästhetischen Erfahrung der Natur mit den Bildwerken von Architektur und Landschaft in Kombination miteinander.
Die pittoreske Bewegung hat trotz einer uneinheitlichen Theorie einen bedeutenden Einfluss auf verschiedene Werke der Architektur und des Landschaftsgartens gehabt. Dieser Einfluss zeigt sich insbesondere in der Betonung der Beziehung zwischen Gebäuden und ihrer natürlichen oder landschaftlichen Umgebung. Der englische Architekt und Stadtplaner John Nash gehört zu den bedeutendsten Vertretern dieser Bewegung und hat einige vorbildliche Werke geschaffen, in denen die pittoreske Konzeption zum Tragen kommt.[1] Im späten 18. Jahrhundert wurde der englische Landschaftsgarten auch in Deutschland immer beliebter. Dies führte dazu, dass das deutsche Publikum das Wort malerisch verwendete, um die pittoresken Qualitäten des Gartens zu beschreiben, ähnlich wie das Wort picturesque in Großbritannien verwendet wurde. Der Regent’s Park wurde 1811 von John Nash entworfen. In der Zeit von 1877 bis 1879 war er Bauleiter, sowie der deutsche Architekt Wilhelm Cordes, der an der Planung des Hamburger Stadtparks und des Ohlsdorfer Friedhofs beteiligt war. Darüber hinaus sind die Werke der romantischen Maler hervorzuheben, die in einem mimetischen Prozess das Ideal der Landschaft in Verbindung mit dem idyllischen städtischen Kontext malerisch wiedergeben, wie Flatford Mill von John Constable in den Jahren 1816/1817 und Ansicht von Breslau vom Wasser aus von Caspar David Friedrich von 1836. Auf diese Weise betonte Ulrike Kristina Köhler: „Die Hinwendung zur Natur vollzieht sich in einem subjektiven Erleben, das sich in emotionaler Bewegtheit und einem weltentrückten Bewusstseinszustand äußert.“[2] Dennoch betont sie, dass „in ästhetischer Hinsicht [die] romantische Naturwahrnehmung und -darstellung durch die Konzepte des Erhabenen und Schönen sowie des Pittoresken geprägt“ ist (Köhler 2019).
Die Konzeption der formalen Werte einer organisierten Leinwand, angewandt auf die räumliche Erfahrung von Landschaft und Gebäude, ist genau das, was das Pittoreske in seiner Erweiterung für die Stadtbaukunst-Bewegung in Deutschland sowie in der Gegenwart den New Urbanism ausmacht, der nach Christina Schmitz „die Rückbesinnung auf die Vorteile kleiner, überschaubarer Städte und Gemeinden [ist], die sich an historischen Altstädten orientieren und durch Nachhaltigkeit und hohe Lebensqualität auszeichnen“ (SCHMITZ 2016: 77). Zum Beispiel sieht sie eine Ähnlichkeit zwischen einem romantischen Bild und Medienbildern der Gegenwart (Abb. 5). Im Anschluss an diesen Sinn für ästhetische Reflexion erklärt Jörg Zimmermann: „Soweit sich ‚Sehnsucht nach Natur‘ historisch mit der Romantik verbindet, formuliert die Idee einer alle empirischen Grenzen überschreitenden Allnatur den umfassendsten Horizont des Begriffs“ (Zimmermann 2012: 33–86). Die Sehnsucht nach der Natur hat eine lange Tradition. Es handelt sich bei dem Konzept einer totalen Natur um eine umfassendere Vision der Idee. Diese Vision der Idee verkörpert die Hoffnung, das Streben nach Glück, Vergnügen und Schönheit als ästhetische Erfahrung. Zimmermann fügt indessen hinzu: „Er [der Begriff] ruft mit großer Emphase eine bis in die frühe Antike zurückreichende Tradition mit ihren mythologischen, religiösen und philosophischen Vorstellungen zum Verhältnis von Gott, Welt, Mensch und Natur in Erinnerung“ (Zimmermann 2012: 33–86).
Abb. 5:
Der Instagram-Feed des Umweltministeriums und der UNESCO, 2024

Bis zu einem gewissen Grad ist jede Wertschätzung der Natur und jede künstlerische Darstellung, die sich auf eine desinteressierte Ästhetik konzentriert, auf die Natur ohne menschliche Intervention konditioniert. Die menschliche Beteiligung wird jedoch zum Hauptinteresse im pittoresken Sinne der natürlichen und urbanen Umwelt, die auf eine alltägliche Ästhetik trifft, mit einer Ästhetik, die sich der ästhetischen Wertschätzung nicht nur der Natur und der Kunst, sondern auch aller anderen Aspekte der menschlichen Erfahrung verpflichtet. Dieser Einfluss zeigt sich insbesondere in der Betonung der Beziehung zwischen Gebäuden und ihrer natürlichen oder landschaftlichen Umgebung. Mit dieser Analyse stimmen Köhlers Überlegungen also überein:
„Die Hinwendung zur Natur vollzieht sich in einem subjektiven Erleben, das sich in emotionaler Bewegtheit und einem weltentrückten Bewusstseinszustand äußert. In ästhetischer Hinsicht ist romantische Naturwahrnehmung und -darstellung durch die Konzepte des Erhabenen und Schönen sowie des Pittoresken geprägt.“ (Köhler 2019)
Weiterhin stehen Bilder der Nachhaltigkeit im Einklang mit dem Konzept der Nachahmung als Bild, an der Schwelle zu dem, was Walter Benjamin die „Aura“ genannt hat (Benjamin 1939). Der Aura-Begriff steht für die Werte, die die Reproduktion von Bildern und Objekten lenken. Neben den Werten, die anderen Epochen angehören, bezieht sich der Begriff der Nachahmung auch auf die Erfahrungen und Momente des sozialen Kontextes, die die Umstände umfassen, die den Kommunikationsprozess im Alltag beeinflussen. Die Konzeption der formalen Werte einer organisierten Leinwand, angewandt auf die räumliche Erfahrung von Landschaft und Gebäude, ist genau das, was das Pittoreske in seiner Erweiterung für die Stadtbaukunstbewegung sowie in der Gegenwart für den Neuen Urbanismus bedeutet.
Fortgesetzt ist die Digitalisierung in vielen Lebensbereichen angekommen. Diese Aspekte sind auch in der New Urban Agenda der Vereinten Nationen zu finden, durch die Smart City Charta: Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten (Smart City Charta 2017). In diesem Sinne wurden Leitlinien ausgearbeitet, um das Konzept der intelligenten Stadt in die Praxis zu bringen. Die Charta unterstützt die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). Infolgedessen wird dieses Teilergebnis hinsichtlich der globalen Relevanz bei der Gestaltung und Verbreitung von Bildern über Nachhaltigkeit oder nachhaltige Entwicklung in ihren ethischen und ästhetischen Aspekten für öffentliche Entscheidungsprozesse analysiert, die auf die universelle Agenda 2030 abzielen. Ebenso haben wir das Internet mit unbegrenzten und interaktiven Verbindungen in unterschiedlichen Zeiten und Räumen, im Prozess der Kommunikation zwischen Menschen und Menschen, Maschinen und Menschen sowie Maschinen und Maschinen.
In diesem Sinne richtet sich die Analyse des Prozesses der Bilder, die durch künstliche Intelligenz auf der Grundlage des Prozesses der Codierung und Decodierung der im digitalen Ziel verfügbaren Daten generiert wurden, auf die von den digitalen Medien übertragenen Bilder in einem crossmedialen und mimetischen Prozess von Neukonfigurationen. Die Bezugnahme auf die Art der Komposition und die Mal- und Zeichentechniken ist ebenfalls kennzeichnend für digitale Ressourcen, ohne dass sie mit traditionellen Techniken verglichen werden, wobei menschliche Eigenschaften und Handgriffe mit traditionellen Techniken und Materialien typisch sind. Es wurden drei empirische Experimente mit von künstlicher Intelligenz generierten Bildern durchgeführt (Abb. 6). Die ersten Experimente waren die Darstellung einer intelligenten Stadt, die die in Ziel 11 „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ der 17 festgelegten nachhaltigen Ziele erreicht hat. Das erste Ergebnis sind fantastische Bildergestaltungen im platonischen Ideal. Zweites Experiment: Es fiel auf, dass es keine Hinweise auf den Globalen Süden gab, und es wurde nach einer Anpassung gefragt. Das zweite Ergebnis sind fantastische Bildergestaltungen im platonischen Ideal. Das dritte Experiment war die nachhaltige Entwicklung. Das dritte Ergebnis war eine klischeehafte Vorstellung zwischen Utopie und Dystopie: fantasievolle, fantastische Bilder zwischen einer Ästhetik des Erhabenen und des Schönen.
Abb. 6:
Experimente zur Gestaltung von Bildern zum Thema Nachhaltigkeit unter Verwendung des Programms Visual Genius mit künstlicher Intelligenz

In gewisser Weise scheint der crossmediale Effekt jedoch visuell romantisiert zu sein. Utopien und Dystopien entstehen jedoch in Kontexten und an Orten, an denen die Realität ganz anders aussieht als in malerischen oder sogar erhabenen Bildern auch als Referenz für die Codierung und Decodierung der Bildgestaltung durch künstliche Intelligenz. Dennoch, hat schon im Jahr 2007 Timothy Morton in Ecology without Nature: Rethinking Environmental Aesthetics für ein ökologisches Bewusstsein eine Verschiebung der Vision vom Anthropozentrismus zum Ökozentrismus gefordert. Morton betonte, dass eine Vision tief in der Romantik verwurzelt ist, die Welt zu verändern. Eine neue Weltanschauung zu haben bedeutet folglich, sich damit auseinanderzusetzen, wie der Mensch seinen Platz in der Welt erlebt. Auf diese Weise spielt die Ästhetik eine entscheidende Rolle, indem sie Empfindungs- und Wahrnehmungsmuster für diesen Platz in der Welt festlegt.
In dieser Hinsicht befinden wir uns nach der Forschungsanalyse dieser Analyse immer noch unter der traditionellen Formulierung des platonischen Ideals um die Erwartung einer Nachhaltigkeit als Gratifikation, im Kontext des Use and Gratification Approach und in der empirischen Realität auf der Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung durch Erfahrung im aristotelischen Sinne. Es geht um die Wahrnehmung von Zeit und Raum in sozialen und technologischen Medien, einschließlich ihrer Bedeutung für Identität und Abhängigkeit zwischen Globalem Süden und Norden. Einerseits überwiegt immer noch die technische Entwicklung als Folge des cartesianischen Einflusses. Auf der anderen Seite ist der Mensch auf der Suche nach seiner eigenen Überwindung und steht vor der paradoxen Situation von Kultur und Natur in voller Evolution und wissenschaftlicher und technologischer Entwicklung.
4. Das Schöne im Sinne der Nachhaltigkeit als Glücksversprechen
Die Beziehung zwischen Kunst, Kommunikation, digitalen Technologien und Kultur stellt ein wesentliches ästhetisches Problem dar. Denn die Gestaltung realer Fiktionen oder fiktionaler Wirklichkeiten verändert den Zustand der Realität und damit die Position des Einzelnen in Bezug auf die Realität. Die ästhetische Realität wird durch den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext beeinflusst. Die menschliche Beteiligung wird jedoch zum Hauptinteresse im pittoresken Sinne der natürlichen und urbanen Umwelt, die auf eine alltägliche Ästhetik trifft. Das Pittoreske, das in erster Linie ein nationales Produkt ist, hat einen großen Einfluss auf die Kunst, die Architektur, die Literatur und die Landschaftsgestaltung ausgeübt. Die Akteure, die sich mit Nachhaltigkeit befassen, müssen sich der aktuellen globalen Realität bewusst sein, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte umfasst. Um die Spuren dieses romantischen Einflusses in der Gestaltung heutiger Bilder mit einer starken Tendenz zum Glücksversprechen mit Nachhaltigkeit zu identifizieren, wurden in den ästhetischen und medialen Analysen Ikonografie, Ikonologie und soziale Semiotik als Ressourcen genutzt. Ikonografie und Ikonologie wurden auch betrachtet, um die Beziehung zwischen Symbolen und Narrativen für die Bedeutung der Kommunikation zu analysieren. Die Ikonografie ist die visuelle Untersuchung eines Themas in einer Kultur. In dieser Analyse geht es um die Bilder der Nachhaltigkeit. Ikonologie ist die Untersuchung der visuellen Bedeutung dieses Themas in der Kultur, die es hervorbringt. Eine weitere Form der Analyse ist die soziale Semiotik, bei der es um die Interpretation von Zeichen und Symbolen geht, die in einem bestimmten kulturellen Kontext eine Bedeutung haben. Diese Werte tragen dazu bei, Zeichen und Symbole zu interpretieren, die visuelle Kultur kennenzulernen und zu verstehen, wie Bilder mit menschlichen Handlungen zusammenhängen.
Im Allgemeinen findet eine Analyse des ästhetischen und ethischen Kontextes im Hinblick auf die Beziehung zwischen der Wahrnehmung des Schönen und des Guten statt. Auf diese Weise kann das Schöne als ein symbolischer Wert des Guten wahrgenommen werden. In diesem Sinn steht das Schöne als Glücksversprechen und das Verhältnis von Ethik und Ästhetik ist in zwei Richtungen bestimmbar: Erstens, als Ethisches im Ästhetischen, wird davon ausgegangen, dass einige Bilder ästhetische und moralische Werte im Rahmen unseres ethischen Verständnisses vermitteln. Zweitens, als Ästhetisches im Ethischen, geht es um die ästhetische Dimension der menschlichen Existenz im Rahmen eines ethischen Konzepts zur Sicherung einer guten Lebensqualität. Das Schöne transzendiert jedoch die Realität durch das Kunstwerk und die Bilder als einen spezifisch ästhetischen Akt, ohne die Realität zu verlassen; es transzendiert nur die Materie, abstrahiert von ihr und vom Alltag, um über ihre Realität zu reflektieren. Die ästhetische Erfahrung als eine Form des Verstehens zu begreifen, führt gleichzeitig zur Auflösung und Abwertung der Frage nach dem ästhetischen Wert. Die Bilder werden als Kommunikationsmittel verstanden, das Informationen überträgt und dadurch zum Gegenstand der Kommunikationswissenschaften wird.
Die künstlerische, die kulturelle und die politische Dimension stehen im Zusammenhang mit der Umgestaltung des globalen Bildes in gegenseitiger Beziehung zueinander, insbesondere in Bezug auf Formen, die auf die nachhaltige Entwicklung abzielen. In diesem Sinne ist die soziale Verantwortung eines der Hauptmerkmale dieser Interdependenz in ihren funktionalen, rationalen, objektiven und vor allem historischen Aspekten. Genau in dieser Interdependenz liegt das Potenzial des Designs, neue Gewohnheiten und Funktionen auf der Grundlage transdisziplinärer Verbindungen zu schaffen und neu zu gestalten, um Lösungen zu finden.
Es ist bekannt, dass Crossmedia eine Wirkung auf die Öffentlichkeit hat, aber es stellt sich die Frage, inwieweit diese Folgen die Ziele für nachhaltige Entwicklung in ihren notwendigen Maßnahmen und Bedingungen erfüllen können. Die Medienrezeption ist ein aktiver und selektiver Prozess, bei dem es um die Wahrnehmung und Interpretation der von den Medien dargestellten Inhalte geht. Die Wirkungen der Medien ergeben sich aus der Beziehung zu den Rezipienten, in einem gegenseitigen Verhältnis der Einwirkung. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Studien zur Wirkung der Medien auf die Rezipienten durchgeführt, beginnend mit der Presse als Untersuchungsobjekt über weitere Medien wie Radio und Fernsehen bis hin zur Entwicklung des digitalen Kommunikationsparadigmas. Nun ist heutzutage die Fähigkeit, menschliche Werte unter ästhetischen und ethischen Aspekten über Daten zu verstehen, entscheidend, um Utopien zu einer smarten Realität zwischen der digitalen und der physischen Welt zu machen.
Ebenso sind die Kommunikationssysteme und die Werte der Aufklärung im Sinne von Max Horkheimers und Theodor Adornos Konzept der „instrumentellen Vernunft“ in der Dialektik der Aufklärung von 1947 weiterhin aktuell. Dabei gibt es zwei Bedeutungen der Vernunft, die erste in ihrer Beziehung zur Wahrheit – einem abstrakten Ideal – und die zweite in ihrer Beziehung zur Erkenntnis – einem empirischen Ziel. Für beide ist die Vernunft zweideutig und dialektisch. Einerseits befreit sie den Menschen auf utopische Weise aus der Abhängigkeit und bringt Klärung und Lösungen. Andererseits konditioniert sie den Menschen auf dystopische Weise zu einem instrumentalisierten technokratischen Bewusstsein in den Diensten der industriellen und technologischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Interessen.
Es gibt jedoch eine wahrgenommene Standardisierung der Integration von Natur und Stadt als medienübergreifende Effekte von Nachhaltigkeitsbildern, die auf die städtische Umwelt abzielen, und zwar in dem Maße, in dem sowohl Nachhaltigkeitsideale als auch Klimakatastrophen Bilder zwischen dem Schönen
und dem Erhabenen konfigurieren, die für die Romantik charakteristisch sind, oder sogar das Pittoreske, das die Ästhetisierung und Technisierung des Stadtbildes darstellt. Im Allgemeinen ist diese wahrgenommene Standardisierung auch das Repertoire für digitale Bilder, die von künstlicher Intelligenz in Bildprogrammen mit den in der digitalen Umgebung verfügbaren Daten erzeugt werden.
5. Fazit
Abschließend wurde das komplexe Gebiet der audiovisuellen Narrative der Nachhaltigkeit erforscht, wobei der Schwerpunkt auf deren technischen, ästhetischen und ethischen Dimensionen lag. Diese Analyse beleuchtete den tiefgreifenden Einfluss der Medien, insbesondere im urbanen Raum, auf Gesellschaft und Kultur im Kontext von Umweltkrisen. Durch die Untersuchung von Erzähltechniken und der zeitlichen Wirkung von Bildern unterstreicht die Studie die bedeutende Rolle der Medien bei der Gestaltung des Verständnisses von Nachhaltigkeit und den damit verbundenen Herausforderungen durch das Publikum. Die Untersuchung betonte die zentrale Rolle von Bildern der Nachhaltigkeit in hybriden urbanen Räumen und ihre Fähigkeit, Authentizität und ethische Neuausrichtung zu vermitteln und dadurch die öffentliche Meinung zu beeinflussen und zur Integrität demokratischer Prozesse beizutragen. Darüber hinaus wurde das Zusammenspiel zwischen physischen und virtuellen städtischen Räumen und die Art und Weise, wie sie gemeinsam Lebensumgebungen und gesellschaftliche Einstellungen prägen, herausgestellt. Der methodische Ansatz der Studie, der den Stand der digitalen Technologie, Mediennarrative und das wahrnehmungsbasierte Wissen, das bei der Analyse audiovisueller Designs zum Einsatz kommt, umfasst, liefert eine Erkenntnis zum Verständnis der sich entwickelnden Medienästhetik.
Die Analyse und Dekonstruktion von Nachhaltigkeitsbildern unterstrich deren Potenzial, nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft durch medienübergreifende Effekte zu legitimieren. Die Forschungsergebnisse haben zu einem tieferen Verständnis dafür beigetragen, wie crossmediale Einflüsse eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Verbreitung von Bildern spielen und sich auf die Wahrnehmung, das Wissen und die Differenzierung von Fakten auswirken. Die Gesamthypothese der Legitimation nachhaltiger Entwicklung durch medienübergreifende Effekte auf die Handlungsfähigkeit der Öffentlichkeit konnte durch die signifikanten Ergebnisse der Studie untermauert werden. Im Wesentlichen hat die Untersuchung das komplizierte Netz von Wechselwirkungen zwischen Medien, städtischen Räumen und Nachhaltigkeit beleuchtet und wertvolle Einblicke in das transformative Potenzial audiovisueller Narrative bei der Förderung von Nachhaltigkeit und einer besser informierten und engagierten Gesellschaft geliefert. Als Antwort auf das Problem dieser Forschung betrachte ich dieses Teilergebnis als mögliche Bestätigung der aufgestellten Hypothese über die Bedeutung der crossmedialen Effekte der Bilder der Nachhaltigkeit, die auf die urbane Umwelt ausgerichtet sind, als einer Standardisierung der Integration von Natur und Stadt. Im Allgemeinen ist diese wahrgenommene Standardisierung auch das Repertoire für die digitalen Bilder, die durch künstliche Intelligenz in Bildprogrammen mit den in der digitalen Umgebung verfügbaren Daten erzeugt werden.
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Über die Autorin
Christiane Wagner ist Designerin, Universitätsprofessorin und Forscherin. Die Schwerpunkte ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit umfassen Medien, Ästhetik, Kunst, Design und Architektur in Theorie und Praxis. Derzeit forscht sie am Institute of Advanced Studies der Universität von São Paulo (IEA USP) für das USP Global Cities Synthesis Center in São Paulo and Berlin und als assoziierte Wissenschaftlerin am Institute for Cultural Inquiry Berlin zu Environmental Sustainability: Public Spaces and Collaborative Actors in a Digital Ecosystem. Ihre Forschung evaluiert die digitale Umgebung als Teil einer komplexen visuellen Kultur, die aktuelle ästhetische, ethische, soziale und politische Werte in Bezug auf nachhaltige öffentliche Räume impliziert.
Fussnoten
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2 Köhler, Ulrike Kristina: […] „Lyrisch verdichtet finden sich romantisches Naturverständnis, Subjektivität und Genieästhetik beispielsweise in dem vielfach anthologisierten Gedicht I wandered lonely as a Cloud (1807), in dem William Wordsworth einen Dichter als lyrisches Ich entwirft, das ein traumartiges, überwältigendes und Harmonie stiftendes Naturerlebnis schildert. Wordsworths Gedicht findet sich u. a. in dem von Stephen Gill herausgegebenen Band William Wordsworth. The Major Works (2000) und in der Norton Anthology of English Literature (vgl. GILL 2000: 303–304 und NAEL II 1993: 186–187).“ „Kapitel 3 Englische Romantik: Verortung des Untersuchungsgegenstandes in der Epoche“. In Poetik der Nation, Leiden, The Netherlands [Brill] 2019
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Citation
Christiane Wagner: Bilder der Nachhaltigkeit: Crossmediale Effekte und urbane Zeitdimensionen. In: IMAGE. Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft, Band 43, 9. Jg., (1)2026, S. 15-34
ISSN
1614-0885
DOI
10.1453/1614-0885-1-2026-16812
First published online
Februar/2026
